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Allgemeine Geschäftsbedingungen

 media-genial.net

 

§ 1 Geltungsbereich

1.1
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Dienstleistungen, die von Media-Genial.net (im Folgenden Anbieter genannt) erbracht werden.

1.2
Der Einbeziehung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Kunden wird widersprochen.

§ 2 Vertragsabschluss

2.1
Der vom Kunden unterzeichnete Auftrag ist ein bindendes Angebot, an das er zwei Wochen gebunden ist. Der Vertrag kommt mit Annahme des Auftrags oder mit erstmaliger Leistungsbereitstellung durch den Anbieter zustande.

2.2
Jeder Vertragsabschluss steht unter dem Vorbehalt der technischen und betrieblichen Möglichkeiten des Anbieters.

§ 3 Leistungen

3.1
Abweichungen von vertraglich festgelegten Leistungen können nur schriftlich vereinbart werden.

3.2
Soweit der Anbieter kostenlose Leistungen und Dienste erbringt, können diese mit einer Ankündigungsfrist von einer Woche eingestellt werden. Erstattungs- oder Schadensersatzansprüche ergeben sich hieraus nicht.

§ 4 Verpflichtungen des Kunden

4.1
Der Kunde ist für den Inhalt seiner Internetseiten selbst verantwortlich. Er trägt die alleinige Verantwortung dafür, dass die Seiten nicht gegen Deutsche sowie Internationale Gesetze verstoßen.

4.2
Der Kunde hat den Anbieter über rechtlich fragwürdige Inhalte umgehend zu informieren. In einem derartigen Fall hat der Anbieter das Recht, die Veröffentlichung der Seiten über seine Server zu unterbinden sowie eine Vertragsstrafe in Höhe eines Jahresentgeltes für den Hosting-Vertrag auszusprechen.

4.3
Der Anbieter behält sich ein fristloses Kündigungsrecht für den Fall vor, dass die Nutzung seiner Dienstleistungen nicht im Rahmen der Vereinbarung erfolgt.

4.4
Der Anbieter ist vom Kunden über die Änderung seines privaten Namens oder Firmennamens, des Wohn- oder Geschäftssitzes, seiner E-Mail-Adresse sowie jede personenbezogene Änderung mitzuteilen, soweit diese Daten für die Erfüllung der vertraglichen Pflichten erforderlich sind.

4.5
Dem Kunden obliegt eine permanente Kontroll- und Sicherungspflicht zur Vermeidung von Schäden.

§ 5 Haftung

5.1
Für Schäden, ausgenommen Personenschäden, haftet der Anbieter nur, wenn der Schaden von seinen gesetzlichen Vertretern, Mitarbeitern oder Erfüllungsgehilfen vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurde.

5.2
Bei nur leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden. In diesem Fall ist die Haftung auf die Höhe des Jahresbetrags begrenzt. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Folgeschäden.

5.3
Für Störungen innerhalb des Internets oder des Kommunikationsnetzes, inklusive deren Ausfall oder deren Überlastung kann der Anbieter keinesfalls haftbar gemacht werden.

§ 6 Sicherung der Kundendaten

6.1
Es obliegt dem Kunden, Sicherheitskopien seiner Daten zu fertigen, die sich auf dem Server des Anbieters befinden. Der Anbieter ist hierzu nicht verpflichtet. Für den Verlust von Daten, der nicht auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten des Anbieters beruht, kann dieser nicht haftbar gemacht werden. Darüber hinaus ist der Kunde verpflichtet, die von ihm gesicherten Datenbestände an den Provider auf dessen Anforderung hin unentgeltlich zu übermitteln.

Vorstehende Regelung gilt nicht für den Fall, dass der Anbieter mit der Sicherung der Kundendaten ausdrücklich beauftragt wurde.

6.2
Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, dass seine persönlichen Daten und Bestandsdaten während der Dauer des Vertragsverhältnisses vom Anbieter gespeichert werden, soweit dies zur Erfüllung des Vertragszweckes, insbesondere für Abrechnungszwecke erforderlich ist.

§ 7 Zahlungsbedingungen

7.1
Die Zahlungspflicht des Kunden beginnt mit dem Tag der Leistungsbereitstellung.

7.2
Monatlich zu zahlende Entgelte sind im Voraus zu entrichten. Sind Entgelte für Teile eines Kalendermonats zu bezahlen, so werden für jeden Tag 1/30 des monatlichen Entgelts berechnet.

7.3
Mit Zugang der Rechnung werden sämtliche Entgelte fällig und zahlbar.

7.4
Die Entgelte werden durch den Anbieter vom Konto des Kunden im Einzugsermächtigungsverfahren eingezogen. Dazu erteilt der Kunde dem Anbieter mit Vertragsabschluss eine Einzugsermächtigung.

7.5
Einwendungen gegen eine vom Anbieter erstellte Rechnung sind innerhalb von sechs Wochen schriftlich zu erklären. Ansonsten gilt die Rechnung als vom Kunden genehmigt. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung der Einwendung.

7.6
Nach vorheriger Absprache mit dem Anbieter ist auch eine Zahlungsweise per Rechnung möglich.

§ 8 Zahlungsverzug

8.1
Bezahlt der Kunde eine fällige Rechnung nach Mahnung durch den Anbieter oder innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungszugang nicht, so gerät er in Verzug.

8.2
Befindet sich der Kunde für mindestens 2 aufeinander folgende Monate mit der Bezahlung der fälligen Rechnung bzw. einem nicht unerheblichen Teil davon in Verzug, kann der Anbieter den Vertrag fristlos kündigen.

8.3
Die Geltendmachung weiterer Ansprüche des Anbieters bei Zahlungsverzug des Kunden bleiben unberührt.

§ 9 Vertragsdauer und Kündigung

9.1
Der Vertrag beginnt mit Bereitstellung der Leistung, frühestens jedoch zum vertraglich vereinbarten Termin.

9.2
Sofern schriftlich nichts anderes vereinbart, ist der Vertrag auf unbestimmte Zeit, mindestens aber für 12 Monate geschlossen. Der Vertrag kann nach Ablauf der 12 Monate jederzeit von beiden Vertragsparteien mit einer Kündigungsfrist von 4 Wochen zum Quartalsende gekündigt werden.

9.3
Der Vertrag kann von beiden Vertragsparteien bei Vorliegen eines wichtigen Grundes fristlos gekündigt werden. Ein wichtiger Grund liegt in der Regel nur bei groben Pflichtverletzungen des anderen Vertragspartners vor.

§ 10 Höhere Gewalt

Ereignisse höherer Gewalt, die die Leistung des Anbieters wesentlich erschweren oder unmöglich machen, berechtigen den Anbieter, die Erfüllung seiner Verpflichtung um die Dauer der Behinderung und um eine angemessene Anlaufzeit hinaus zu schieben. Der höheren Gewalt stehen Streik, Aussperrung oder ähnliche Umstände gleich, soweit sie unvorhersehbar, schwerwiegend und unverschuldet sind. Der Anbieter unterrichtet den Kunden über den Eintritt eines solchen Umstandes.

§ 11 Schriftformerfordernis

Änderungen und Ergänzungen des Vertrages zwischen den Parteien bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch im Bezug auf dieses Schriftformerfordernis. Mündliche Nebenabreden gelten als nicht getroffen.

§ 12 Gerichtsstand

12.1
Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand ist der Sitz des Anbieters, auch bei Klagen im Wechsel- und Urkundsprozess. Das Vertragsverhältnis unterliegt ausschließlich deutschem Recht.

12.2
Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder unwirksam werden, so werden diese von den Vertragsparteien durch solche ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der ungültigen Bestimmung möglichst nahe kommen. Die Wirksamkeit des restlichen Vertrages wird dadurch aber nicht berührt.

Stand 01.01.2008

 

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